
26.02. – 01.03.26
Der 108.KSK an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig hinterfragt Sichtbarkeit in der Kunst und seinem Kanon und befasst sich damit, wie Perspektivwechsel in Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft dazu beitragen können, Unsichtbares ins Bewusstsein zu rücken und welche Rolle die Kunst selbst dabei einnimmt.
In Vorträgen und Workshops wird die Möglichkeit gegeben, zusammen Sichtwechsel auf Thematiken zu debattieren, neue Perspektiven auf Diskurse der Kunst, ihres Kanons, ihrer Institutionen und Akteur*innen einzunehmen und Mechanismen zu reflektieren. Da Sichtbares und Unsichtbares unser Verständnis von Kunst, Geschichte und Gesellschaft prägen, laden wir dazu ein, die Spannungen zwischen diesen Feldern zu untersuchen.

Panel I Freitag 27.02
Geb. 01/ 304
Maxi Gaiser 10:15 – 10:55 Uhr
Wie sichtbar darf Unsichtbarkeit sein? Über die Ausnahme Frau* und das Dilemma (feministischer) Wiederentdeckung am Beispiel der Hélène de Beauvoir
Maria Neff 11:05 – 11:45 Uhr
Der abwesende Körper: Rückzug als künstlerische Geste in Lee Lozanos „General Strike Piece“ (1969)
Geb. 01/ 320b
Sophia Bremerich 10:15 – 10:55 Uhr
~ Female Rage ~ Zwischen Unsichtbarkeit und Aufbegehren: Protestkunst bei Bianca Kennedy und Elisa Giardiana Papa
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Panel II Samstag 28.02
Geb. 01/ 304
Ina Schürmann 10:15 – 10:55 Uhr
Grenzen der Sichtbarkeit?
Caroline Hollein 11:05 – 11:45 Uhr
Unsichtbarkeit als kuratorische Entscheidung: Abwesenheit, Auslassung und Narrativbildung in den Atombombenmuseen von Hiroshima und Nagasaki
Geb. 01/ 320b
Alessia Dinkelmann 10:15 – 10:55 Uhr
Zwischen Präsenz und Absenz: Aufarbeitung der kolonialen Denkmallandschaft am Beispiel Italiens
Felix Hoffmann 11:05 – 11:45 Uhr
Die Kulturen des Königs – Visuelle Kultur und Herrschaftsbild im normannischen Sizilien unter Roger II. und seinen Nachfolgern
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Panel III Samstag 28.02
​Geb. 01/ 304
Ricarda Hauswaldt 15:15 – 15:55 Uhr
Ghosting and Haunting the Archive
Kritische Fabulation und archivbezogene Kunst
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Dion Maerker, Paula Schönig 16:05 – 16:45 Uhr
Formationen einer Grenze – (Un-)Sichtbarkeit in der Teilungsarchitektur der DDR
Ein Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Geb. 01/ 320b
Lena Baumgartl 16:05 – 16:45 Uhr
„Maintenance is a drag; it takes all the f*cking time“ – Stadtreinigung, Sichtbarkeit und Maintenance Art bei Mierle Laderman Ukeles
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Panel IV Sonntag 01.03
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Geb. 01/ 304
Rouven Guder 12:00 – 12:40 Uhr
Das Invisuelle der KI: Widerständige künstlerische Taktiken jenseits von Black Box & Latent Space
Geb. 01/ 320b
Andreas Räthe 12:00 – 12:40 Uhr
Berge in Flandern, oder: Wenn sich hinter einer apokalyptischen Landschaft das Schlachtfeldzweier Weltkriege verbirgt
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Workshop Sonntag 01.03
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Geb. 01/ 304
Ellen Engel 10:00 – 11:30 Uhr
(Un)Sichtbare Teilhabe: Partizipativen und inklusive Kunstpraxis in öffentlichen Räumen am Beispiel von Paula Gehrmanns VARIABLE 2024 (Vortag, Analyse, Diskussion, Reflexion)
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Wir bedanken uns bei unseren Förderern:




