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Vom 9. bis 12. Februar 2023 findet der 102. Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) zum Thema Ursprünge in Bonn am Kunsthistorische Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.  

Der Kunsthistorische Studierendenkongress, kurz KSK, ist die Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und verwandter Studiengänge des deutschsprachigen Raumes. Der Kongress wird einmal im Semester von Studierenden für Studierende organisiert und bietet einen wissenschaftlichen, aber auch freundschaftlichen Austausch untereinander und fördert die (inter)nationale Vernetzung.

102. KSK Bonn

Ursprünge

Von der Kosmosdarstellung in Hildegards von Bingen Liber scivias aus dem 12. Jahrhundert bis zu Gustave Courbets berühmt-berüchtigten Gemälde Der Ursprung der Welt, von den frühzeitlichen Fruchtbarkeitsgöttinnen wie der Venus von Willendorf bis zu Kara Walkers radikaler Suche nach der Entstehung von Rassismen und Identität: die Suche nach Ursprüngen zieht sich von Beginn an bis heute durch die Kunstgeschichte. In diesem Sinne widmet sich der 102. KSK ganz dem Themenkomplex Ursprünge. Befassen wollen wir uns nicht nur mit der Umsetzung und Verarbeitung von Ursprungsmythen, gesellschaftlichen Erzählungen und theologischen Gedanken zu Ursprüngen und Anfängen in der globalen Kunst(geschichte), sondern ebenso mit Ursprüngen archäologischer und kunsthistorischer Sujets, mit Veränderungen und Ursprüngen neuer künstlerischer Gestaltungsformen und Gedanken, mit der Entstehungsgeschichte von Museen und Kunstinstitutionen, mit der „Geschichte der Kunstgeschichte“ sowie mit Fragen nach der Auseinandersetzung von Kunstschaffenden mit Ursprungsthematiken.

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