Code of Conduct
Im Zuge des KSKs versammeln wir uns innerhalb des deutschsprachigen Raumes als Studierende der Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft sowie verwandte Fächer, um miteinander in Austausch zu treten. Dafür wollen wir respektvoll mit den verschiedenen persönlichen wie akademischen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe umgehen und diese anerkennen. Der Code of Conduct soll daher als Mittel eines respektvollen und sicheren Umgangs aller Teilnehmenden miteinander fungieren und aktiv deutlich machen, dass Machtmissbrauch, Belästigung, ebenso wie diskriminierendes Verhalten auf unserer Veranstaltung nicht gestattet ist und nachdrücklich abgelehnt wird. Der Code of Conduct gilt für alle Programmpunkte, ob wissenschaftliche Diskussionsräume oder formloser Austausch.
Mit der Teilnahme am 108. KSKs in Braunschweig wird eingewilligt den Code of Conduct einzuhalten und anzuerkennen, dass das Awareness-Team die Befähigung besitzt bei einem Verstoß zu intervenieren und als Konsequenz ein Ausschluss von der Veranstaltung möglich ist. Sicherheitsdienste oder Polizei sollen im Interesse aller möglichst vermieden werden und werden nur in Absprache mit betroffenen Personen einschaltet. Das Awareness-Team stellt eine sichere erste Anlaufstelle dar und ist jederzeit offen für Rückmeldungen und konstruktives Feedback.
Verhaltensgrundsätze
Von allen Beteiligten wird Verständnis, Toleranz und Respekt im Umgang miteinander vorausgesetzt, unabhängig von sozialen, kulturellen, religiösen Hintergründen, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung und anderen Identitätsmerkmalen. Alle Menschen sind unabhängig von sexueller sowie religiöser Orientierung, geschlechtlicher Identität, Ethnie und ökonomischem Status etc. willkommen und akzeptiert.
Jegliche Form von Diskriminierung wird nicht geduldet, sei sie rassistisch, sexistisch, queer- oder transfeindlich, ableistisch, auf soziale Herkunft, Religion oder andere Merkmale bezogen.
Alle Formen von Gewalt ( verbal/ körperlich/ psychisch) werden nicht toleriert.
Es wird ein achtsamer und sensibler Umgang miteinander vorausgesetzt, auch innerhalb wissenschaftlicher Diskussionen.
Es soll die Möglichkeit eröffnet werden innerhalb eines fehlerfreundlichen und sensiblen Raums einen rücksichtsvollen Austausch von Differenzen zu schaffen und Widersprüchen auszuhalten.
Die Beachtung von Konsens innerhalb zwischenmenschlicher Interaktionen wird vorausgesetzt. Die eigenen Grenzen, ebenso wie die der Anderen sollen stets respektiert und anerkannt werden. Gegebener Konsens kann und darf wieder zurückgenommen werden.
Einhaltung der Foto-Policy
Es wird das verbale Einverständnis aller auf/ in Fotos, Videos und/ oder Audioaufnahmen erkennbaren Personen vorher eingeholt.
Es wird kein Druck ausgeübt, dieses Einverständnis zu geben, falls Personen dies nicht möchten.
Bei nachträglichen Einwänden werden die Materialien gelöscht.
Diese Grundsätze gelten für die Veranstaltenden, die Vortragenden, das Awareness-Personen und für Teilnehmende.